Saison + Bilder 2008

Harztour

Ende Mai 2008 haben wir es das erste Mal geschafft ein verlängertes Wochenende auf Tour zu fahren. Da es unsere erste gemeinsame längere Tour war haben wir einen Ort gewählt der gut zu erreichen , und nicht allzu weit entfernt war.
So einigten wir uns auf Bad Grund im wunderschönen Harz, wo Helmut uns eine gute Unterkunft für Selbstversorger vermitteln konnte.
Donnerstag Mittag´s sind wir mit 6 Motorrädern in Richtung Mittelgebirge aufgebrochen. Manfred und Margret sind mit ihrem Moped in VW Bus schon vorweg gefahren und hatten unser Proviant dabei.
Wir sind schön gemütlich über Land zu unserem Zielort gefahren und haben dabei auch reichlich Pausen eingelegt.Alle von uns sind schon lange Touren gefahren, bis auf Rolf für den war es eine Herrausforderung ersten Grades, und er hat dabei die Erfahrung gemacht das eine 535 Virago nicht für solche Touren geschaffen ist.
In der Pension angekommen wurden erstmal die Zimmer verteilt, wobei nach der ersten Nacht schon für zukünftige Touren beschlossen wurde Einzelzimmer zu buchen,obwohl die Nächte sehr spaßig waren, nicht war Thimo"lol"
Nach der Bettenverteilung ging es dann auch gleich zum geselligen Teil über. Da bei der Pension einen Garten mit Häuschen und Grill dabei waren, wurde Abends gleich gegrillt und ein Fläschen getrunken. Die einem nahmen den Rotwein,die anderen das Bier und der Rest den Weinbrand.

Am Freitag morgen war es um 8.00Uhr schon so warm das wir draussen gefrühstückt haben, und nach gemeinsam erledigen des Haushaltes, sind wir gegen 10.00 Uhr losgefahren, wobei wir Martina erst anschieben mussten. Im Ort war ein ADAC Service und der hat festgestellt das ihre Batterie sich verabschiedet hat.Also nochmals angeschoben und ab zur Suzuki Werkstatt zum Erwerb einer Batterie. Nebenbei wollte Manfred dem Rolf noch eine 600 Diversion andrehen, was ihm auch fast gelungen wäre.(grins)
Dann sind wir schön gemütlich durch den Süd-Ost Harz gefahren. An diesem Freitag war es sehr heiß ,so das wir viele Pausen machen mußten und dabei den Kyffhaüser nicht mehr befahren konnten, weil es einfach zu spät wurde. Nach der Rückkehr zur Unterkunft hielten wir nochmals an, um Nachschub für den Abend zu besorgen. Etwas Grillfleisch, ein paar Bier und etwas Limonade..... für den Weinbrand. Zu vorgerückter Stunde wollte unser Thorsten der Hausverwalterin einer drallen Blonden mitte 20 nicht den "Knusper,Knuper Knasa , ich knäcke in dein Wasa " Test machen, obwohl sie ihn gelassen hätte.

Am Samstag war es noch wärmer und nach dem Frühstück und Haushalt sind wir dann wieder los gefahren. Unser Weg führte uns nach St.Andreasberg, Torfhaus was allerdings nicht mehr so schön ist wie Mitte der 90er Jahre. Weiter ging es zum Romkerhaller Wasserfall und zur Okertal- Sperre. Dann sind wir weiter nach Goslar wo gerade eine Veranstaltung war und wir uns gemütlich hinsetzen konnten um Kaffee und Kuchen zu geniessen. Auf dem Rückweg sind wir noch ein paar Schleifen gefahren mit reichlich Kurven, was dem einem mehr Spaß macht und dem anderen weniger. Da es unser letzter Abend war beschlossen wir nicht zu grillen sondern Essen zu gehen. Beim Essen konnten wir noch draussen sitzen, aber es bezog sich immer mehr und so sind wir dann schnell wieder aufgebrochen um trocken zur Unterkunft zu kommen. Kaum angekommen fing es an zu nieseln, also was tun? Ins größte Zimmer gesetzt und die letzten Biere vertilgt. Dann wollte Martina auf einmal los nach Hause obwohl das Wetter immer schlechter wurde. Da sie von ihrem Unternehmen nicht abzu bringen war begleitete Thorsten sie noch bis zum Autobahn Zubringer. Danach holte Thorsten seine eiserne Reserve raus und gab es dann noch einen schönen Grog vom Strohrum. Nachdem unser Junggeselle dann auch noch seine 2 Chance bei der Hausverwalterin nicht genutzt hatte, und von Martina die Nachricht kam das sie klatschnass aber heil angekommen sei, war der Abend zu Ende.

Sonntags sind wir dann nach dem packen und frühstücken so gegen 10.00 Uhr wieder in Richtung Heimat aufgebrochen. Auf dem Rückweg sind wir eine andere Route gefahren, die uns viel besser gefallen hat wie die Strecke auf der Hinfahrt. Außerdem haben wir nicht mehr ganz so viele Pausen gemacht, und Heiko hatte dann auch noch Pech das er einen sehr langsamen schleichenden Plattfuß bekam, was er kurz vor Bremen bemerkte. Gott sei Dank kam er damit nach 2 Lufttankstopps noch gut bis nach Hause.

Fazit: Den Beteiligten an der Tour hat es sehr viel Spaß gemacht, wir lernten uns noch besser kennen, und beschlossen  im nächsten Jahr nochmal gemeinsam eine Bikertour zu starten.

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Grillabende

 

Gemütlichkeit pur waren die gemeinsamen Grillabende, bei Steak´s,Bratwurst und bei Charly,Bier und Kurze.

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